Das durchschnittliche Gehalt als Orthopäde in Herne beträgt auf eine 40-Stunden-Vollzeitstelle umgerechnet 119.185 € brutto pro Jahr bzw. 9.932 € brutto pro Monat und 57,30 € brutto pro Stunde. Die gemeldete Vollzeit-Gehaltsspanne reicht von 51.429 € bis 261.905 €. Die Auswertung basiert auf 36 Gehaltsmeldungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aus Herne. Teilzeitgehälter werden proportional auf 40 Wochenstunden hochgerechnet, damit die Werte fair vergleichbar sind.
| Zeitpunkt | Jobtitel | Wochenstunden | Gemeldet brutto/Jahr | Auf 40h gerechnet/Jahr | Brutto/Monat 40h | Brutto/Stunde 40h | Notiz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 02.04.2026 | Facharzt für Orthopädie (jung, angestellt MVZ) | 40,0 h | 94.000 € | 94.000 € | 7.833 € | 45,19 € | Relativ junge Facharztposition, MVZ zahlt gut wegen Bewerberknappheit. Ich bin zufrieden mit Weiterbildungsmöglichkeiten. |
| 14.02.2026 | Facharzt für Orthopädie (ambulant, MVZ) | 38,0 h | 112.000 € | 117.895 € | 9.825 € | 56,68 € | Ambulante Spezialsprechstunden, viele Privatpatienten, MVZ zahlt Prämien für Spezialisten. Arbeitszeit ist standardmäßig geregelt. |
| 27.11.2025 | Niedergelassener Orthopäde (angestellt, Praxisgemeinschaft) | 40,0 h | 160.000 € | 160.000 € | 13.333 € | 76,92 € | Langjährige Praxisinhaberin, hoher Privatpatientenanteil und gute Kostendeckung. Arbeitszeit bleibt aber hoch. |
| 09.09.2025 | Chefarzt Orthopädie (kleines Haus) | 40,0 h | 165.000 € | 165.000 € | 13.750 € | 79,33 € | Chefarzt in einem kleineren Akutkrankenhaus, weniger Verwaltungsaufwand als in großen Häusern, Gehalt ist daher moderater. |
| 17.06.2025 | Oberarzt Orthopädie (Zweitbesetzung) | 40,0 h | 152.000 € | 152.000 € | 12.667 € | 73,08 € | Oberarztposition mit Schwerpunkt Endoprothetik, überdurchschnittliche Zulage für Spezialisierung. |
| 14.05.2025 | Selbstständiger Orthopäde (Teilzeit wegen Reduktion) | 30,0 h | 98.000 € | 130.667 € | 10.889 € | 62,82 € | Reduzierte Tätigkeit nach 20 Jahren Praxisführung, 30 h/Woche. Einkommen entsprechend geringer, aber ausreichend. |
| 03.03.2025 | Facharzt für Orthopädie (Teilzeit 50%) | 20,0 h | 52.000 € | 104.000 € | 8.667 € | 50,00 € | Halbierung der Vollzeitstelle wegen familiärer Gründe, Aufgaben identisch, nur reduzierte Stunden. |
| 25.01.2025 | Assistenzarzt Orthopädie (Berufseinsteiger) | 40,0 h | 70.000 € | 70.000 € | 5.833 € | 33,65 € | Berufseinsteiger mit vorheriger Tätigkeit im Ausland, mein Einstiegsgehalt ist höher als üblich für Einsteiger hier. |
| 12.11.2024 | Selbstständiger Orthopäde (einzelpraxis) | 40,0 h | 205.000 € | 205.000 € | 17.083 € | 98,56 € | Alleiniger Praxisinhaber, hoher Privatpatientenanteil. Einkommen ist stark abhängig von Fallzahlen und Honorarvereinbarungen. |
| 30.08.2024 | Facharzt für Orthopädie (angestellt, MVZ) | 40,0 h | 98.000 € | 98.000 € | 8.167 € | 47,12 € | Erfahren, mehrere ambulante Operationstage, MVZ zahlt gut wegen Fachkräftemangel. Ich bin zufrieden mit dem Gehalt. |
| 09.05.2024 | Chefarzt Orthopädie | 42,0 h | 240.000 € | 228.571 € | 19.048 € | 109,89 € | Leitende Position im Klinikverbund, starke Verantwortung für Abteilung und Budget. Arbeitszeit liegt über normaler Vollzeit. |
| 31.03.2024 | Oberarzt Orthopädie (Schwerpunkt Endoprothetik) | 40,0 h | 162.000 € | 162.000 € | 13.500 € | 77,88 € | Langjährige Erfahrung in Endoprothetik, Zulagen für Operationszahlen. Die Position ist sehr fordernd, zahlt sich aber aus. |
| 18.01.2024 | Niedergelassener Orthopäde (Teilzeit in Praxisgemeinschaft) | 30,0 h | 90.000 € | 120.000 € | 10.000 € | 57,69 € | 30 h/Woche in Praxisgemeinschaft, gute Balance zwischen Klinik und Praxis. Einkommen ist stabil, trotz Teilzeit relativ hoch. |
| 06.11.2023 | Facharzt für Orthopädie (angestellt, MVZ, erfahrener Spezialist) | 38,0 h | 118.000 € | 124.211 € | 10.351 € | 59,72 € | Spezialist für Wirbelsäulenchirurgie im MVZ, hohe Nachfrage und entsprechende Vergütung. Arbeit ist überwiegend ambulant. |
| 29.09.2023 | Assistenzarzt Orthopädie (späte Weiterbildung) | 40,0 h | 64.000 € | 64.000 € | 5.333 € | 30,77 € | Späte Facharztausbildung, Vollzeit. Gehalt durch Jahre Berufserfahrung jetzt höher als früher üblich. |
| 11.06.2023 | Facharzt für Orthopädie (angestellt, Reha-Klinik) | 38,0 h | 87.000 € | 91.579 € | 7.632 € | 44,03 € | Angestellt in einer Reha-Klinik, geregelte Arbeitszeiten und weniger Nachtbereitschaft als Klinik. Gehalt ist solide. |
| 27.02.2023 | Oberarzt Orthopädie | 40,0 h | 140.000 € | 140.000 € | 11.667 € | 67,31 € | Viele Jahre klinische Erfahrung, Leitung eines Bereichs. Dienstzeiten und operative Verantwortung recht hoch. |
| 05.10.2022 | Selbstständiger Orthopäde (eigene Praxis) | 40,0 h | 185.000 € | 185.000 € | 15.417 € | 88,94 € | Eigene Praxis mit gutem privatem Patientengeschäft, wirtschaftlich gut aufgestellt. Einkommen schwankt saisonal. |
| 19.07.2022 | Chefarzt Orthopädie (großes Haus) | 42,0 h | 275.000 € | 261.905 € | 21.825 € | 125,92 € | Chefarzt in großem Klinikum mit hohem Fallaufkommen und entsprechender Vergütung. Hohe Verantwortung und lange Arbeitszeiten. |
| 18.03.2022 | Facharzt für Orthopädie (MVZ, Teilzeit) | 22,5 h | 45.000 € | 80.000 € | 6.667 € | 38,46 € | 22,5 h/Woche im MVZ, ideal wegen Weiterbildungskombination. Gehalt entspricht reduziertem Anteil an Vollzeitvergütung. |
| 02.12.2021 | Niedergelassener Orthopäde (gemeinschaftspraxis) | 40,0 h | 145.000 € | 145.000 € | 12.083 € | 69,71 € | In einer Gemeinschaftspraxis angestellt mit Umsatzbeteiligung. Nach Tarifsteigerungen und Privatzulagen deutlich besseres Einkommen. |
| 14.07.2021 | Oberarzt Orthopädie (Leitend) | 41,0 h | 130.000 € | 126.829 € | 10.569 € | 60,98 € | Leitende Funktion mit Dienstplanverantwortung, ich arbeite oft mehr als 40 h/Woche. Vergütung ist tarifüberdurchschnittlich. |
| 03.04.2021 | Niedergelassener Orthopäde (Teilhaber Praxisgemeinschaft) | 40,0 h | 155.000 € | 155.000 € | 12.917 € | 74,52 € | Teilhaberschaft in Praxisgemeinschaft, guter Privatanteil und stabile Patientenbasis. Jahresbrutto nach Betriebsgewinn. |
| 30.11.2020 | Assistenzarzt Orthopädie (Teilzeit wegen Promotion) | 28,0 h | 36.000 € | 51.429 € | 4.286 € | 24,73 € | Ich mache nebenbei eine Promotion, deshalb 28 Stunden. Gehalt ist reduziert, aber für mich passend. |
| 22.08.2020 | Facharzt für Orthopädie (private Klinik) | 40,0 h | 125.000 € | 125.000 € | 10.417 € | 60,10 € | Angestellt in einer privaten Klinik, deutliche Zuschläge für privatärztliche Leistungen. Arbeitszeiten sind besser planbar. |
| 12.05.2020 | Facharzt für Orthopädie (angestellt, Krankenhaus) | 40,0 h | 82.000 € | 82.000 € | 6.833 € | 39,42 € | 5 Jahre Berufserfahrung, angestellt im kommunalen Krankenhaus. Tarifsteigerungen und Fachkräftemangel haben in den letzten Jahren geholfen. |
| 21.10.2019 | Niedergelassener Orthopäde (eigene Praxis) | 42,0 h | 130.000 € | 123.810 € | 10.317 € | 59,52 € | Eigene Praxis, mehrere Teilhaberbehandlungen und Nächte sehr selten. Einkommen schwankt, 2019 war ein gutes Jahr. |
| 06.05.2019 | Selbstständiger Orthopäde (neue Praxisgründung) | 45,0 h | 95.000 € | 84.444 € | 7.037 € | 40,60 € | Praxisgründung, Anfangsinvestitionen drücken das Einkommen 2019, Arbeitszeit war sehr hoch. Hier als Bruttogewinn gemeldet. |
| 04.03.2019 | Oberarzt Orthopädie | 40,0 h | 110.000 € | 110.000 € | 9.167 € | 52,88 € | Leitung eines OP-Teams, viel Verantwortung und Bereitschaftszeiten. Ich arbeite Vollzeit und habe Personalverantwortung. |
| 11.12.2018 | Oberarzt Orthopädie (Teilzeit wegen Lehrtätigkeit) | 30,0 h | 88.000 € | 117.333 € | 9.778 € | 56,41 € | 30 h/Woche kombiniert mit Lehraufträge an der Uni, Gehalt reflektiert reduzierte Stunden, aber Zusatzvergütungen helfen. |
| 13.09.2018 | Facharzt für Orthopädie (Teilzeit) | 20,0 h | 40.000 € | 80.000 € | 6.667 € | 38,46 € | Teilzeit wegen Kinderbetreuung (20 h/Woche), angestellt in einer Gemeinschaftspraxis. Gehalt entspricht ungefähr der Hälfte einer Vollzeitstelle. |
| 28.06.2018 | Facharzt für Orthopädie (angestellt, MVZ) | 38,0 h | 78.000 € | 82.105 € | 6.842 € | 39,47 € | 4 Jahre nach Facharztausbildung, angestellt in MVZ. Teilweise ambulante Sprechstunden und OP-Tage, das Gehalt ist tarifnah. |
| 05.11.2017 | Assistenzarzt Orthopädie | 40,0 h | 56.000 € | 56.000 € | 4.667 € | 26,92 € | 2 Jahre Erfahrung, angestellt in einer Reha-Klinik. Arbeitsbelastung stieg, Gehalt ist Tarif angepasst. |
| 30.04.2017 | Facharzt für Orthopädie (angestellt, kommunales Krankenhaus) | 38,0 h | 74.000 € | 77.895 € | 6.491 € | 37,45 € | Angestellt im kommunalen Krankenhaus, solide Bezahlung aber begrenzte Zusatzleistungen. Ich habe 6 Jahre Erfahrung. |
| 22.09.2016 | Assistenzarzt Orthopädie (späte Facharztweiterbildung) | 40,0 h | 68.000 € | 68.000 € | 5.667 € | 32,69 € | Ich habe vorher in der Allgemeinmedizin gearbeitet, nun Assistenzarzt in Orthopädie; Gehalt reflektiert Vorerfahrung. |
| 10.02.2016 | Assistenzarzt Orthopädie | 40,0 h | 52.000 € | 52.000 € | 4.333 € | 25,00 € | Ich bin im 1. Weiterbildungsjahr, Vollzeit im städtischen Krankenhaus. Nacht- und Bereitschaftsdienste sind häufig, daher passt das Gehalt für mich. |
Herne, mitten im Ruhrgebiet zwischen Bochum, Gelsenkirchen und Recklinghausen, bietet für Orthopädinnen und Orthopäden ein dichtes Versorgungsumfeld. Prägend sind die Standorte der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr mit dem Marien Hospital Herne (Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) und dem St. Anna Hospital Herne. Ebenfalls vor Ort: das Rheumazentrum Ruhrgebiet, das häufig interdisziplinär mit der Orthopädie zusammenarbeitet. Dank der Autobahnen A42/A43 und der U35 mit Direktanbindung an die Ruhr-Universität Bochum ist das Einzugsgebiet groß und pendlerfreundlich.
Die Nachfrage nach orthopädischer Versorgung ist im Raum Herne tendenziell hoch. Gründe sind die demografische Entwicklung im Ruhrgebiet mit einem überdurchschnittlichen Anteil älterer Menschen und die hohe Prävalenz muskuloskelettaler Erkrankungen. Gleichzeitig verschiebt sich die Versorgung in vielen Bereichen vom stationären in den ambulanten Sektor (AOP-Katalog), was zusätzliche Kapazitäten in Praxen und MVZ erfordert. In Herne selbst sowie im unmittelbaren Umland (Bochum, Gelsenkirchen, Herten, Recklinghausen, Castrop-Rauxel) existiert eine dichte Kliniken- und Praxislandschaft, die regelmäßig Fachärztinnen und Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sucht – sowohl für konservative Orthopädie als auch für operative Schwerpunkte wie Endoprothetik oder Fußchirurgie.
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) steuert die Niederlassungen über die Bedarfsplanung. Je nach Jahr und Fachgruppensitz können neue Kassensitze begrenzt sein; in vielen Fällen eröffnen sich Chancen über Anstellungen in MVZ, Praxisnachfolgen oder Filialpraxen. Wartezeiten im Ballungsraum deuten häufig auf eine anhaltend solide Nachfrage, was die Perspektiven für Orthopädinnen und Orthopäden in Herne zusätzlich stützt.
Herne profitiert von der Hochschul- und Klinikdichte des Ruhrgebiets. Über die Ruhr-Universität Bochum bestehen in vielen Fällen enge akademische Verbindungen, was Fortbildung, Forschung und Rotationen erleichtert. Die verkehrliche Lage (A42/A43, ÖPNV mit U35 zur RUB) ermöglicht einen großen Patientenstrom aus dem Emscher-Lippe-Raum. Die hohe Fallzahl in Endoprothetik, Arthroskopie und Wirbelsäulentherapie im Ruhrgebiet sorgt häufig für breite operative Erfahrungsmöglichkeiten. Gleichzeitig ist die konservative Orthopädie – etwa bei degenerativen Beschwerdebildern oder in der multimodalen Schmerztherapie – stark nachgefragt.
Für Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten bietet Herne gute Einstiegsmöglichkeiten in Kliniken mit breitem Spektrum. Rotationen zwischen Unfallchirurgie, Orthopädie und angrenzenden Disziplinen (z. B. Radiologie, Reha) sind in vielen Häusern etabliert. Zusatzqualifikationen wie Sportmedizin, Manuelle Medizin/Chirotherapie, Fußchirurgie, Kinderorthopädie oder Spezielle Orthopädische Chirurgie erhöhen die Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt spürbar. Für erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte ergeben sich Leitungs- und Schwerpunktpositionen in Endoprothetik- oder Traumazentren ebenso wie Aufgaben in BG-Sprechstunden (mit entsprechender Qualifikation).
Ambulant sind Anstellungen in MVZ und größere Praxisverbünde verbreitet; Praxisnachfolgen können sich je nach KVWL-Bedarfsplanung ergeben. Dank des großen Pendlerkorridors erreichen Orthopädinnen und Orthopäden innerhalb kurzer Zeit zusätzliche Arbeitgeber in Bochum, Gelsenkirchen, Dortmund oder Recklinghausen – ein Plus für Spezialisierung und Work-Life-Balance. Insgesamt sind die Perspektiven in Herne und Umgebung stabil bis gut, getrieben durch Demografie, interdisziplinäre Netzwerke und die hohe Versorgungsdichte des Ruhrgebiets.
Das durchschnittliche Gehalt als Orthopäde in Herne liegt auf 40-Stunden-Basis bei 119.185 € brutto pro Jahr bzw. 9.932 € brutto pro Monat.
Teilzeit- und Vollzeitangaben werden auf eine 40-Stunden-Woche normalisiert, damit Gehaltsmeldungen fair miteinander vergleichbar sind.
Weitere Vergleiche findest du auf der Berufsübersicht für Orthopäde und auf der Ortsübersicht für Herne. Dort werden gemeldete Orte bzw. Berufe mit Abweichung zum Durchschnitt gezeigt.
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