Das durchschnittliche Gehalt als Arzt in Dortmund beträgt auf eine 40-Stunden-Vollzeitstelle umgerechnet 102.456 € brutto pro Jahr bzw. 8.538 € brutto pro Monat und 49,26 € brutto pro Stunde. Die gemeldete Vollzeit-Gehaltsspanne reicht von 47.368 € bis 250.000 €. Die Auswertung basiert auf 35 Gehaltsmeldungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aus Dortmund. Teilzeitgehälter werden proportional auf 40 Wochenstunden hochgerechnet, damit die Werte fair vergleichbar sind.
| Zeitpunkt | Jobtitel | Wochenstunden | Gemeldet brutto/Jahr | Auf 40h gerechnet/Jahr | Brutto/Monat 40h | Brutto/Stunde 40h | Notiz |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 27.05.2026 | Oberarzt (Chirurgie) | 40,0 h | 160.000 € | 160.000 € | 13.333 € | 76,92 € | Leitende chirurgische Position, Vollzeit. Hohe Operationszahlen und Leitungsaufgaben spiegeln sich im Gehalt wider. |
| 14.02.2026 | Facharzt Radiologie (angestellt) | 40,0 h | 120.000 € | 120.000 € | 10.000 € | 57,69 € | Erfahrener Facharzt, Vollzeit. Moderne Bildgebung und Zusatzleistungen führten zu einer überdurchschnittlichen Vergütung. |
| 15.12.2025 | Chefarzt | 40,0 h | 250.000 € | 250.000 € | 20.833 € | 120,19 € | Leitende Position in einer größeren Klinik, Vollzeit. Hohe Verantwortung und wirtschaftliche Verantwortung der Abteilung. |
| 02.11.2025 | Notfallarzt (angestellt) | 40,0 h | 105.000 € | 105.000 € | 8.750 € | 50,48 € | Erfahrener Notfallarzt, Vollzeit. Hohe Nachfrage und Zulagen haben das Gehalt positiv beeinflusst. |
| 19.08.2025 | Selbstständiger Arzt (eigene Praxis, Teilzeit) | 30,0 h | 100.000 € | 133.333 € | 11.111 € | 64,10 € | Eigene Praxis, Teilzeit (30h). Ich habe gezielt Stunden reduziert, trotzdem bleibt das Einkommen durch Privatleistungen hoch. |
| 03.05.2025 | Assistenzarzt | 38,0 h | 68.000 € | 71.579 € | 5.965 € | 34,41 € | Weiter in der Facharztweiterbildung, angestellt, Vollzeit. Höhere Gehälter durch Tarifabschlüsse in den letzten Jahren. |
| 17.01.2025 | Leitender Arzt (Ärztlicher Leiter) | 40,0 h | 155.000 € | 155.000 € | 12.917 € | 74,52 € | Leitende Position im regionalen Klinikum, Vollzeit. Verwaltungsaufwand und Personalverantwortung waren hoch. |
| 22.09.2024 | Hausarzt (angestellt, Teilzeit) | 35,0 h | 78.000 € | 89.143 € | 7.429 € | 42,86 € | Erfahrener Hausarzt, Teilzeit (35h). Gutes Einkommen trotz reduzierter Stunden aufgrund längerer Berufserfahrung. |
| 05.04.2024 | Oberarzt Anästhesie | 42,0 h | 145.000 € | 138.095 € | 11.508 € | 66,39 € | Leitende Position mit Wochenstunden über 40 (42h). Viele Bereitschaften und Leitungsaufgaben waren enthalten. |
| 04.03.2024 | Facharzt Kinder- und Jugendmedizin | 38,0 h | 88.000 € | 92.632 € | 7.719 € | 44,53 € | Erfahrener Facharzt, Vollzeit (38h). Familienfreundliche Aufgaben und hohe Fachkompetenz spiegeln das Gehalt wider. |
| 11.11.2023 | Oberarzt Kardiologie | 40,0 h | 135.000 € | 135.000 € | 11.250 € | 64,90 € | Leitende klinische Tätigkeit, Vollzeit. Verantwortung für die Sektionsleitung beeinflusst das Gehalt positiv. |
| 30.03.2023 | Facharzt Urologie (angestellt) | 38,0 h | 98.000 € | 103.158 € | 8.596 € | 49,60 € | Erfahren, angestellt, Vollzeit (38h). Viele privatärztliche Leistungen flossen in die Vergütung mit ein. |
| 12.01.2023 | Assistenzarzt (Teilzeit) | 32,0 h | 52.000 € | 65.000 € | 5.417 € | 31,25 € | Teilzeit (32h) während Weiterbildung. Gute Kombination aus Weiterbildung und reduzierter Stundenanzahl. |
| 09.09.2022 | Assistenzarzt | 40,0 h | 65.000 € | 65.000 € | 5.417 € | 31,25 € | In Weiterbildung, angestellt, Vollzeit. Höhere Vergütung durch Tarifsteigerungen und mehr Erfahrung. |
| 30.06.2022 | Notfallarzt (erfahren, angestellt) | 40,0 h | 110.000 € | 110.000 € | 9.167 € | 52,88 € | Erfahren in der Notaufnahme, Vollzeit. Aufgrund von Fachkräftemangel wurden zusätzliche Zulagen gezahlt. |
| 25.01.2022 | Niedergelassener Arzt (eigene Praxis) | 38,0 h | 140.000 € | 147.368 € | 12.281 € | 70,85 € | Eigene Praxis, Vollzeit. Nach mehreren erfolgreichen Jahren stieg das Einkommen deutlich an. |
| 21.10.2021 | Facharzt Neurologie (angestellt) | 40,0 h | 98.000 € | 98.000 € | 8.167 € | 47,12 € | Erfahrener Facharzt, Vollzeit. Gute Tarifabschlüsse und hohe Fallzahlen führten zu dieser Vergütung 2021. |
| 14.07.2021 | Chefarzt | 40,0 h | 210.000 € | 210.000 € | 17.500 € | 100,96 € | Leitende Position, Vollzeit. Große Verantwortung und Personalführung spiegeln sich im Gehalt wider. |
| 18.02.2021 | Facharzt (angestellt) | 40,0 h | 90.000 € | 90.000 € | 7.500 € | 43,27 € | Mehrere Jahre Berufserfahrung, angestellt, Vollzeit. Tarifanpassungen 2021 haben sich positiv ausgewirkt. |
| 01.10.2020 | Notfallarzt (Teilzeit) | 32,0 h | 78.000 € | 97.500 € | 8.125 € | 46,88 € | Erfahren, Teilzeit (32h) in der Notaufnahme. Während der Pandemie gab es erhöhte Zuschläge und häufige Überstunden. |
| 07.07.2020 | Assistenzarzt | 40,0 h | 62.000 € | 62.000 € | 5.167 € | 29,81 € | Angestellt, in Weiterbildung, Vollzeit. Die pandemiebedingte Mehrarbeit wirkte sich 2020 auf das Gehalt und Zulagen aus. |
| 20.05.2020 | Oberarzt (Klinik) | 40,0 h | 120.000 € | 120.000 € | 10.000 € | 57,69 € | Langjährige Erfahrung, angestellt, Vollzeit. Leitende Aufgaben in meiner Abteilung haben das Gehalt erhöht. |
| 03.12.2019 | Facharzt Innere Medizin (angestellt) | 40,0 h | 84.000 € | 84.000 € | 7.000 € | 40,38 € | Erfahren, angestellt im städtischen Krankenhaus, Vollzeit. Tarifsteigerungen und Fachkräftemangel haben 2019 das Gehalt beeinflusst. |
| 15.06.2019 | Assistenzarzt | 38,0 h | 60.000 € | 63.158 € | 5.263 € | 30,36 € | 3 Jahre Berufserfahrung, angestellt, Vollzeit. Ich habe in einer Fachabteilung mit vielen Notdiensten gearbeitet. |
| 11.04.2019 | Hausarzt (eigene Praxis) | 40,0 h | 95.000 € | 95.000 € | 7.917 € | 45,67 € | Eigene Praxis, Vollzeit. Langjährige Patientenbasis und effiziente Organisation führten zu stabilem Einkommen. |
| 26.11.2018 | Hausarzt (angestellt) | 30,0 h | 56.000 € | 74.667 € | 6.222 € | 35,90 € | Angestellt in einer Praxis, Teilzeit (30h). Mir war die Work-Life-Balance wichtig, deshalb reduzierte Stunden mit entsprechendem Gehalt. |
| 30.07.2018 | Oberarzt (Leitend) | 42,0 h | 115.000 € | 109.524 € | 9.127 € | 52,66 € | Leitende Position mit erhöhten Stunden (42h). 2018 waren Leitungspositionen bereits gut vergütet, aber noch unter späteren Niveaus. |
| 02.04.2018 | Oberarzt Anästhesie | 40,0 h | 110.000 € | 110.000 € | 9.167 € | 52,88 € | Mehrere Jahre Erfahrung, angestellt, Vollzeit. Ich hatte zusätzlich Leitungsaufgaben im Bereich Schmerztherapie. |
| 10.09.2017 | Facharzt Radiologie (angestellt) | 40,0 h | 76.000 € | 76.000 € | 6.333 € | 36,54 € | Erfahren, angestellt in einem größeren Krankenhaus, Vollzeit. Die Vergütung entsprach dem Tarifniveau für Fachärzte 2017. |
| 18.06.2017 | Facharzt Anästhesie | 40,0 h | 72.000 € | 72.000 € | 6.000 € | 34,62 € | Angestellt, Facharztstatus, Vollzeit. 2017 war das Gehaltsniveau moderat, Zusatzleistungen waren begrenzt. |
| 22.03.2017 | Assistenzarzt | 38,0 h | 52.000 € | 54.737 € | 4.561 € | 26,32 € | 2 Jahre Berufserfahrung, angestellt, Vollzeit (38h). Ich habe viele Spätdienste gemacht, wodurch sich das Gehalt realistisch darstellt. |
| 31.12.2016 | Assistenzarzt (Teilzeit) | 30,0 h | 36.000 € | 48.000 € | 4.000 € | 23,08 € | Berufseinsteiger in Teilzeit (30h). Ich habe reduziert gearbeitet während der Weiterbildung, daher das niedrigere Gehalt. |
| 15.11.2016 | Niedergelassener Arzt (eigene Praxis) | 42,0 h | 90.000 € | 85.714 € | 7.143 € | 41,21 € | Eigene kleine Praxis, Vollzeit. Die Abrechnung lief stabil, aber ich hatte 2016 noch Investitionskosten für die Praxis. |
| 23.08.2016 | Assistenzarzt | 40,0 h | 48.000 € | 48.000 € | 4.000 € | 23,08 € | 1 Jahr Berufserfahrung, angestellt, Vollzeit. Ich bin noch in der Weiterbildung und habe häufig Bereitschaftsdienste übernommen. |
| 15.06.2016 | Arzt in Weiterbildung | 38,0 h | 45.000 € | 47.368 € | 3.947 € | 22,77 € | Anfänger in der Weiterbildung, angestellt, Vollzeit. Ich habe viele Dienste übernommen, daher das Einstiegsgehalt. |
Dortmund ist mit rund 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein medizinischer Schwerpunkt im östlichen Ruhrgebiet. Für Ärztinnen und Ärzte bietet die Stadt in Nordrhein-Westfalen eine breite Versorgungslandschaft von der Maximalversorgung über Schwerpunktkliniken bis zur ambulanten Regelversorgung. Durch die zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung (A1, A2, A40/A44, ICE-Knoten) und ein großes Einzugsgebiet aus dem Kreis Unna, Teilen des Märkischen Kreises und angrenzenden Ruhrgebietsstädten ist die Patientennachfrage in vielen Disziplinen kontinuierlich hoch.
Die Arbeitgeberlandschaft ist vielfältig: Neben großen Krankenhäusern finden sich zahlreiche medizinische Versorgungszentren (MVZ), Reha- und Fachkliniken, Forschungsinstitute sowie der öffentliche Gesundheitsdienst. Viele Häuser sind akademische Lehrkrankenhäuser und damit für Weiterbildung und wissenschaftliche Zusammenarbeit attraktiv.
Typische Arbeitgeber (Auswahl)Der Dortmunder Arbeitsmarkt für Ärztinnen und Ärzte ist in vielen Bereichen aufnahmefähig. Kliniken der Maximal- und Schwerpunktversorgung schreiben regelmäßig Stellen für Assistenzärztinnen/-ärzte sowie Fachärztinnen/-ärzte aus. Häufig gesucht werden – wie in vielen Regionen – die Bereiche Innere Medizin (inkl. Kardiologie, Gastroenterologie und Hämatologie/Onkologie), Anästhesiologie/Intensivmedizin, Unfall- und Viszeralchirurgie, Radiologie und Notfallmedizin. In der Psychiatrie, Psychosomatik und Kinder- und Jugendpsychiatrie bestehen in der Regel ebenfalls kontinuierliche Bedarfe, wovon die LWL-Klinik und kooperierende Einrichtungen profitieren.
Im ambulanten Sektor entstehen in Dortmund fortlaufend Nachbesetzungen, etwa durch Praxisabgaben. Besonders in der hausärztlichen Versorgung, aber auch in Pädiatrie, Augenheilkunde, Dermatologie oder Psychiatrie/Psychotherapie kommt es regelmäßig zu Teilzulassungen, Anstellungen in MVZ oder Praxisübernahmen. Relevant ist dabei, dass die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ihren Sitz in Dortmund hat. Das erleichtert in vielen Fällen den Zugang zu Informationen rund um Niederlassung, Bedarfsplanung, Förderungen und Anstellungen im KV-Bereich.
Das Einzugsgebiet vieler Dortmunder Fachabteilungen reicht über die Stadtgrenzen hinaus. Patientinnen und Patienten aus dem Kreis Unna (z. B. Schwerte, Kamen, Unna), aus Hamm sowie aus dem Märkischen Kreis werden je nach Fachgebiet mitversorgt. Diese regionale Rolle als medizinischer Knotenpunkt stabilisiert die Fallzahlen und damit auch den Bedarf an Ärztinnen und Ärzten. Gleichzeitig pendeln viele Beschäftigte aus benachbarten Städten an, was durch den ÖPNV und die Autobahnachsen begünstigt wird.
Dortmund bietet vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zur kompletten Facharztausbildung in zahlreichen Disziplinen. Viele Häuser sind akademische Lehrkrankenhäuser und in Verbünde mit Universitäten der Region (u. a. Ruhrgebiet und Westfalen) eingebunden. Dadurch können Assistenzärztinnen und -ärzte strukturierte Rotationen, Kurscurricula sowie Teilnahme an klinischen Studien erwarten. Zusatz-Weiterbildungen (z. B. Notfallmedizin, Palliativmedizin, Intensivmedizin, Geriatrie oder Sportmedizin) werden häufig angeboten oder in Kooperation mit regionalen Partnern ermöglicht.
Für fachärztlich tätige Kolleginnen und Kollegen eröffnen sich Karrieren in Leitungsfunktionen, Schwerpunktzentren (z. B. zertifizierte onkologische oder viszeralchirurgische Zentren) sowie in interdisziplinären Netzwerken. Die Gesundheitsregion Ruhr – mit Netzwerken wie MedEcon Ruhr – fördert in vielen Fällen Projekte zu sektorenübergreifender Versorgung, Digitalisierung und Versorgungsforschung. Forschungsaffine Ärztinnen und Ärzte finden Anknüpfungspunkte etwa am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) oder in kliniknahen Studienzentren.
Außerhalb der Klinik gewinnen Anstellungen in MVZ, Berufsausübungsgemeinschaften und im Öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsamt der Stadt Dortmund) an Bedeutung. Die Niederlassung kann – abhängig von der KV-Bedarfsplanung – über Praxisübernahme oder Anstellung in einem MVZ erfolgen. Lebensqualitative Faktoren wie eine gute Infrastruktur, kurze Wege im Ballungsraum und tendenziell moderatere Wohnkosten im Vergleich zu einigen rheinischen Großstädten können die Standortwahl zusätzlich begünstigen.
Das durchschnittliche Gehalt als Arzt in Dortmund liegt auf 40-Stunden-Basis bei 102.456 € brutto pro Jahr bzw. 8.538 € brutto pro Monat.
Teilzeit- und Vollzeitangaben werden auf eine 40-Stunden-Woche normalisiert, damit Gehaltsmeldungen fair miteinander vergleichbar sind.
Weitere Vergleiche findest du auf der Berufsübersicht für Arzt und auf der Ortsübersicht für Dortmund. Dort werden gemeldete Orte bzw. Berufe mit Abweichung zum Durchschnitt gezeigt.
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